Wenn Sie Zürich etwas anders kennenlernen möchten, kommen Sie in die Villa Patumbah. Diese Villa wurde zur Kolonialzeit vom damals reichsten Zürcher erbaut. Er, inspiriert von der asiatischen Architektur, liess diese Villa in verschiedene Stilen bauen, wie zum Beispiel Renaissance, und mischte diese mit japanischen und chinesischen Stilen. Zu dem war dieser Mann so reich, dass er erreichen konnte, dass die S-Bahn nicht oberflächlich vor seiner Villa verläuft, sondern im Tunnel. Dies ermöglichte ihm, ein ruhiges Alter in dieser Villa zu geniessen, wo er schlussendlich starb.
Den Bau dieser Villa finanzierte er durch Tabakplantagen, wo die Lokalbevölkerung in sklavenähnlichen Verhältnissen arbeiteten. Diese Schweizer Kolonie war Teil von niederländisch-Indien, dem heutigen Indonesien. Somit kann man sagen, dass die Schweiz, auch wenn Sie offiziell keine Kolonien hatte, trotzdem viel von diesen profitierte.

Eine Antwort auf „Villa Patumbah“
Korrektur: Herr Grob hat nur 5 Jahre in der Villa gelebt. Er verstarb relativ früh.